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Vereinsausflug ins EmmentalText und Fotos: Matthias Weinhold

Reportage vom 16.06.2021: Vereinsreise ins Emmental

«Niene geit’s so schön und luschtig» – unter diesem Motto stand die erste Vereinsreise 2021. Und dies bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen.

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36 Personen starteten um 7.45 Uhr vom Carterminal Eurobus und fuhren über Rothrist und Langenthal zum ersten Höhepunkt unserer Reise, nach Burgdorf im Emmental. Während der Fahrt versorgte uns unsere Reiseleiterin Elisabeth Kuhnt mit wissenswerten Informationen über das Emmental im Allgemeinen, über politische Verhältnisse und kulturelle Highlights.

Um 9.30 Uhr startete vor der Stadtbibliothek von Burgdorf die Stadtführung in zwei Gruppen. Unser Stadtführer zeigte uns an einigen ausgewählten Gebäuden der Altstadt die wechselvolle Geschichte der Stadt, ihrer Zünfte und prominenter Bewohner.

Weiter ging die Fahrt durch die malerische Landschaft des Emmentals auf die Fritzenfluh, teilweise auf Strässchen, wo es besser ist, wenn kein PW und schon gar kein LKW entgegenkommt. Im Panoramarestaurant wartete auf uns ein währschaftes Mittagessen: Flädlessuppe, Emmentaler Beinschinken mit hausgemachtem Kartoffelsalat und ein Schwarz/weiss Schoggimousse.

Die wunderschöne Fahrt durch die Emmentaler Landschaft wurde von einem kurzen Halt beim Bahnhof Huttwil unterbrochen, da leider unser Präsident, Peter W. Frey, noch an eine Sitzung am Spätnachmittag nach Windisch zurückkehren musste. Bevor wir in Willisau eintrafen, wusste uns Elisabeth Kuhnt einiges zu erzählen über die berühmten Willisauer Ringli.

Coronabedingt musste die Besichtigung des Flaschenmuseums in drei Gruppen erfolgen. Zwei Gruppen fuhren sofort mit dem Car zum Museum, die dritte Gruppe gelangte in den Genuss einer kleinen Stadtführung durch Elisabeth Kuhnt. Danach trafen sich alle wieder im Café Amrein zu Kaffee und Willisauer Ringli-Parfait. Die dritte Gruppe verlies das gemütliche Beisammensein vorzeitig für ihren Besuch des Flaschenmuseums. Auch unsere Gruppe war fasziniert vom «Flaschen-Sepp» und seinen Geschichten und Anekdoten, die er zu ausgewählten Ausstellungsstücken erzählen konnte.

Auf der Heimfahrt führte uns der Chauffeur abseits der Autobahn über Sursee, Beromünster und das Seetal nach Windisch zurück, wo wir kurz nach 19.00 Uhr eintrafen. Während der Fahrt konnte sich jeder mit Spezialschreiber auf einer dreikantigen Flasche verewigen. Diese wird jetzt ans Museum zurückgeschickt, um dort im «Flaschenhimmel» aufgehängt zu werden.

Ganz herzlichen Dank an Elisabeth Kuhnt für die perfekte Planung und Organisation und die professionelle Leitung dieser Reise. Es war ein Genuss!

Matthias Weinhold